Wir sind auf die Zielgerade eingebogen

Der erste Schock

1998 brach der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) im Gefolge der Währungskrise in Russland zusammen. Sein Fall machte die Folgen der Deregulierung und des hemmungslosen Einsatzes von Derivaten deutlich: Mit einem Eigenkapital von unter 10 Mrd. US-Dollar bewegte LTCM eine Summe von $ 1,25 Billionen. Da seine Pleite – vor allem wegen der Fälligkeit von Kreditausfallversicherungen – zahlreiche andere Kreditinstitute mitgerissen und so eine Kettenreaktion an den Märkten ausgelöst hätte, wurde LTCM unter der Führung der Federal Reserve of New York mit einem Bail-Out in Höhe von $ 3,6 Mrd. gerettet (wobei das Geld – im Gegensatz zu späteren Rettungsaktionen – nicht vom Staat, sondern von anderen Finanzinstitutionen kam).

Trotz aller Beteuerungen der Politik, rechtliche Vorkehrungen zu treffen, um eine solche Situation nicht noch einmal eintreten zu lassen, wurden der Finanzindustrie in den folgenden Jahren keinerlei Beschränkungen auferlegt. Im Gegenteil: 1999, nur ein Jahr nach dem Beinahe-Crash, hob die US-Regierung unter Präsident Clinton das Trennbanken-Gesetz (das kommerziellen Banken das hochriskante Investment-Banking mit Einleger-Geldern im Gefolge des Crashs von 1929 fast 70 Jahre lang verboten hatte) auf – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Finanzwirtschaft inzwischen mächtiger als die Politik geworden war und ihr die Bedingungen, zu denen sie arbeiten wollte, diktierte.

Die Spekulationsorgie am internationalen Finanzcasino ging auf Grund der gesetzlichen Erleichterungen nicht nur weiter, sondern nahm an Fahrt auf. Internationale Großkonzerne steckten ihre Gewinne aus der Warenproduktion zunehmend in Finanzgeschäfte, weil dort schnellere und höhere Gewinne zu erzielen waren und missbrauchten die Realwirtschaft auf diese Weise als Zulieferer für die Finanzbranche. Gleichzeitig wurde das Kreditgeschäft durch die kontinuierliche Absenkung von Sicherheitsanforderungen durch die Banken ausgeweitet.

Der zweite Schock

Am ausgeprägtesten entwickelte sich dieser Trend auf dem US-Häusermarkt, wo Kredite angesichts stetig steigender Preise fast ohne Sicherheiten vergeben wurden – so lange jedenfalls, bis die Häuserpreise zu fallen begannen und der Markt fast über Nacht in sich zusammenbrach. Ausgelöst durch die diese sogenannte Subprime-Hypothekenkrise und den Zusammenbruch der Großbank Lehman Brothers im Jahre 2008 drohte – wieder einmal wegen fälliger Kreditausfallversicherungen – der Bankrott einer ganzen Reihe internationaler Finanzinstitutionen. Erneut stand der Crash des globalen Finanzsystems unmittelbar bevor.

Unter dem Vorwand, die betroffenen Geldhäuser seien „too big to fail“ („zu groß um sie zusammenbrechen zu lassen“), griffen diesmal die Regierungen der Staaten in großem Stil ein und retteten – sich über Recht und Gesetz hinwegsetzend – private Institutionen mit Hilfe öffentlicher Gelder. Allein die USA gaben unter dem Troubled Asset Relief Program (TARP) $ 245 Mrd. aus – das 68fache der Summe, mit der LTCM gerettet worden war.

Nicht nur die eingesetzten Summen waren erheblich höher als zehn Jahre zuvor. Auch die Auswirkungen dieses in letzter Minute abgewendeten Crashs gingen erheblich weiter und stellten Politik und Finanzindustrie in der Folgezeit vor drei große Probleme: Die Realwirtschaft stagnierte, die Staaten saßen auf Unmengen toxischer (wertloser) Papiere, die sie den Banken zu deren Rettung abgekauft hatten und die Banken brauchten auf Grund ihrer hohen Verluste dringend frisches Geld.

In höchster Bedrängnis folgte die Regierung in Washington dem Vorbild der japanischen Regierung und griff zu zwei Mitteln: Sie senkte die Zinsen und führte das „quantitative easing“ (nichts anderes als ein beschönigender Ausdruck für Gelddrucken) ein. Unter dem Vorwand, den Banken billiges Geld zur Weitergabe an die Realwirtschaft zur Verfügung zu stellen, um diese wieder in Gang zu bringen, druckte die US-Zentralbank Federal Reserve in den folgenden Jahren fast 4,5 Billionen US-Dollar und vergab sie zu Nahe-Null-Zinsen an die Finanzindustrie. Deren wichtigste Vertreter dachten aber gar nicht daran, das Geld in Form von Krediten an die Realwirtschaft weiterzureichen, sondern nutzten es, um sich wieder den Finanzmärkten zuzuwenden und erneut auf Spekulationsgewinne zu setzen.

Die gegenwärtige Situation

Die Folge dieser dritten Runde im internationalen Spekulationscasino: Es haben sich Blasen von nie dagewesenem Ausmaß an den Immobilienmärkten, am Aktienmarkt und vor allem am Anleihenmarkt gebildet. Das unregulierte Schattenbankwesen ist noch stärker ausgeufert und umfasst laut Schätzungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich derzeit das Neunfache des globalen Bruttoinlandsproduktes (der Summe aller weltweit produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen). Allein Blackrock, der 1988 gegründete und inzwischen größte Hedgefonds der Welt, bewegte 2014 mehr als 14 Billionen US-Dollar und damit fast das Vierfache des deutschen Bruttoinlandsproduktes. Zudem ist die internationale Verschuldung auf ein derzeitiges Volumen von $ 199 Billionen angewachsen. Das sind $ 57 Billionen Dollar mehr als beim Ausbruch der Finanzkrise 2007 und 112 Billionen mehr als im Jahr 2000.

Zu dieser höchst explosiven Mischung kommt der internationale Währungskrieg (das gezielte Abwerten der eigenen Währung durch Gelddrucken), an dem sich die Europäische Zentralbank (EZB) seit Anfang 2015 aktiv beteiligt. Indem sie von März 2015 bis September 2016 – und möglicherweise noch darüber hinaus – pro Tag 2 Mrd. Euro zu Nahe-Null-Zinsen an die Banken vergibt, schwächt sie gezielt den Euro und kurbelt gleichzeitig das Spekulationscasino in der Eurozone weiter an.

Doch das ist noch lange nicht alles. Auch die Probleme der seit 2010 schwelenden Eurokrise haben sich erheblich verschärft. Griechenland ist dabei nur die Spitze des Eisberges. Die wirklichen Gefahren liegen allerdings nicht in der Staatsverschuldung, sondern im Bereich der Schattenwirtschaft, in der diese Schulden über Kreditausfallversicherungen abgesichert sind. Die Höhe der Summen, um die es hier geht, kann nur geschätzt werden, aber sie dürfte sich Insidern zufolge allein im Fall Griechenland zwischen 3 und 5 Billionen US-Dollar bewegen. Ein griechischer Staatsbankrott würde das globale Finanzsystem also mit Sicherheit in den Abgrund reißen und muss daher von allen Beteiligten um jeden Preis verhindert werden – eine auf Dauer unmögliche Aufgabe angesichts eines Phänomens, das man in der Physik wohl als schwarzes Loch bezeichnen würde.

Die größte akute Gefahr für das globale Finanzsystem aber dürfte derzeit von dem am meisten aufgeblasenen Markt der Welt ausgehen – dem Anleihenmarkt. Während das Volumen des Subprime-Hypothekenmarktes, der den Beinahe-Crash von 2007/2008 auslöste, bei $1,5 Billionen lag, stehen zurzeit allein in den USA Anleihen im Werte von etwa $ 12 Billionen aus. Da Anleihen als sichere Anlage gelten und die meisten Marktteilnehmer von ihrer Wertsteigerung ausgehen, nehmen Käufer sogar extrem geringe Renditen (bisher sind Anleihen im Wert von 3 Billionen zu Negativzinsen erworben worden) in Kauf – in der Hoffnung, sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn weiterverkaufen zu können.

Was passieren kann, wenn der Wert dieser Anleihen entgegen allen Prognosen sinkt, zeigte sich Mitte Mai am deutschen Anleihenmarkt. Dort waren vermutlich Spekulanten am Werk, die durch massive Verkäufe erhebliche Turbulenzen auslösten und die EZB zum Eingreifen zwangen. Diese – zumindest vorübergehend gelungene – Rettungsaktion der EZB zeigte mit aller Deutlichkeit, an welchem Punkt das Finanzsystem inzwischen angekommen ist: Ein Platzen der Blase am Anleihenmarkt ließ sich nur dadurch verhindern, dass die Zentralbank sie noch weiter aufblies!

Die gegenwärtige Finanzsituation ist also in erster Linie dadurch charakterisiert, dass eines von zwei Hilfsmitteln – die Senkung der Zinsen zur Wiederankurbelung der Wirtschaft – nicht mehr zur Verfügung steht und das andere – das Drucken von Geld – bereits weitgehend ausgereizt ist und die Katastrophe nur noch zeitlich hinauszögern und damit langfristig verschlimmern kann. Mit anderen Worten: Wir haben das Ende eines geschichtlichen Abschnitts erreicht. Eine Umkehr ist ausgeschlossen, da die Politik nicht zur Abschreibung riesiger Schuldenberge und die Finanzaristokratie nicht zum Verzicht auf gigantische Vermögen bereit ist – beides unabdingbare Voraussetzung für einen friedlichen Reset des Systems.

Wie sich Finanzindustrie und Regierungen für den Crash wappnen

Was aber wird der Auslöser für den endgültigen Zusammenbruch des Finanzsystems sein und wann genau wird er eintreten? Es gibt zwei Gründe, warum diese Frage so schwer zu beantworten ist: Zum einen besteht eine Unzahl von Krisenherden, die als Auslöser infrage kommen und einander teilweise gegenseitig bedingen. Zum anderen aber fehlen viele wichtige Informationen, da der entscheidende Bereich der Finanzwirtschaft, nämlich das Geschäft mit Derivaten, gezielt vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen wird.

Trotzdem lassen sich mit einem einfachen Mittel zumindest annähernd Rückschlüsse auf die zeitliche Nähe der bevorstehenden Ereignisse ziehen: Man muss die Aufmerksamkeit nur auf das Tempo richten, mit dem sich Finanzindustrie und Politik sich seit einiger Zeit auf zukünftige Entwicklungen vorbereiten. So ist in fast allen Ländern in den letzten zwei Jahren die Ersetzung des Bail-Outs (der Rettung von Banken durch Steuergelder) durch das Bail-in (die Beteiligung von Sparern und Kleinanlegern an der Rettung von Banken) und damit die Enteignung einfacher Bürger (vor allem des Mittelstands) im Interesse des großen Geldes gesetzlich verankert worden.

Außerdem ist unter anderem vom IWF eine einmalige Steuer auf alle Vermögen gewissermaßen als Testballon in die öffentliche Diskussion gebracht und von keinem führenden Banker oder Politiker kritisiert worden. Man kann also davon ausgehen, dass dies im Fall des Crashs als durchaus realistische Option angesehen wird. Noch bezeichnender ist die Medienkampagne, mit der Finanzindustrie und Politik der Öffentlichkeit derzeit die Einschränkung und mögliche Abschaffung von Bargeld schmackhaft zu machen versuchen. Hintergrund ist die Zinsentwicklung, die die Finanzindustrie mittlerweile zur Einführung von Negativzinsen zwingt. Sie veranlasst die Einleger, ihre Konten zu räumen und nimmt den Banken die Möglichkeit, in Notsituationen auf diese Gelder zurückzugreifen. Es geht also nicht darum, Zahlungen zu vereinfachen oder die Schwarzgeldwäsche zu verhindern, sondern darum, durch die Abschaffung von Bargeld jederzeit Zugriff auf Bankeinlagen zu haben, um einfache Bürger im Notfall zugunsten der Finanzindustrie enteignen zu können.

Die Auslöser für den Crash: Ein Black Swan oder das Platzen einer Blase

All diese Maßnahmen belegen den Hochdruck, unter dem sich Finanzindustrie und Politik gegenwärtig auf den kommenden Crash vorbereiten. Auch wenn sich der genaue Zeitpunkt seines Eintritts sich wie im Falle von „The big one“ in Kalifornien nicht vorhersagen lässt, so kann man doch feststellen. Die Situation ist unter den gegebenen Umständen so instabil, dass ein „black swan“ (das heißt: ein unvorhergesehenes Ereignis) den Crash jederzeit auslösen kann und dass die finanziellen Mittel, ihn zu verhindern, auf eine einzige weitgehend ausgereizte Maßnahme – das Drucken von Geld – beschränkt sind.

Da die Blasen an den Märkten bereits historische Höchststände erreicht haben und weitere Geldspritzen ihr Platzen nur noch wahrscheinlicher machen, kann man unter Berücksichtigung aller aufgeführten Faktoren zusammenfassend feststellen: Wir befinden uns mittlerweile auf der Zielgeraden einer Strecke, die geradewegs in den Zusammenbruch des Finanzsystems führt und an deren Ende eine Situation wartet, von der wir nur eines wissen: Dass die Welt sie in dieser Form noch nicht erlebt hat.

Quelle:

http://lupocattivoblog.com/2015/05/25/wie-nah-am-abgrund-steht-das-globale-finanzsystem/

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Elite, Massen-Medien, Politik-Darsteller und die Untertanen

Zunächst möchte ich einen kurzen Überblick über die heutige Gesellschaft geben – Prinzipiell kann diese in 4 Kategorien unterschieden werden:

Gesellschaft

Die Untertanen

Gern verwechselt mit Volk. Bürger ist da noch eher zutreffend (man bürgt schließlich für die Staatsschulden mit seinen (zukünftigen) Steuern). Diese Schicht bildet den Großteil der Gesellschaft, das Fundament sozusagen. Überraschenderweise wird diese Schicht mit den höchsten Abgaben und Belastungen belegt, obwohl es sich um die Gruppe mit den geringsten Einkommen handelt. Man kann langsam erahnen wieso man korrekterweise von Sklaven sprechen müsste. Diese Klasse unterliegt strengster Propaganda und Desinformation.

Die Politik-Darsteller

Die Kaste der Polit-Darsteller wird, trotz wachsendem Unverständnis, immernoch vom Großteil der Untertanen als sinnvolle Gruppierung eingeschätzt. Ironischerweise streitet man sich bis heute welche Partei die Probleme des Landes lösen kann: Die Schwarzen, Die Roten, Die Grünen, Die Gelben … die Getreiften, die Gescheckten … Es spielt keine Rolle. Die Parteien unterscheiden sich bei nährerer Betrachtung fast überhaupt nicht voneinander. Jede Partei war bereits mindestens einmal an der Macht (=Regierung) und hat sich, wie man das von den sogenannten demokratischen Parteien auch nicht anders erwarten konnte, sofort nach Amtsantritt von der Macht korumpieren lassen und die vollmundigen Ankündigungen des Wahlkampfes sind Schall und Rauch.

Die schmierigen Wendehälse und Volks-Zertreter sprechen dies sogar ohne Scham aus – eine gewisse Angela Merkel sagte: „Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.

Ich übersetze das mal für Sie von Herrscher-Sprache in Untertanen-Sprache: „Man kann sich darauf verlassen, dass vor den Wahlen nur Lügen erzählt werden. Und weil ihr Vollidioten zu dämlich seid um das zu kapieren, machen wir das alle 4 Jahre wieder aufs Neue. Vielen Dank.“

Nun, da hat der Hosenanzug einmal die Wahrheit gesagt und was passiert? Nichts.

Monetär betrachtet profitiert diese Klasse in einem fast schon obszönen Ausmaß von den Untertanen. Warum bezeichnet man das Einkommen dieser Subjekte als Diäten? Das erinnert an Verzicht, an Zurückhaltung, an maßvollen Konsum. Schauen wir uns die letzten 4 Jahre der Diäten-Entwicklung an:

Diäten 4jahre

Nun, das sieht nicht gerade nach Zurückhaltung aus, oder? Hinzu kommt eine Kostenpauschale in Höhe von rund 4300 Euro dazu. Das entspricht dann insgesamt ungefähr 10.000 Euro netto pro Monat. Und die Steigerungsraten – im Schnitt jedes Jahr mind. 4% – Wer kann dort mithalten?

Eine Diät ist normalerweise an einen kranken Menschen abgestimmte Ernährung. Welche Krankheit haben die Damen und Herren des sogenannten Parlaments eigentlich? Morbus Ignorantia – Krankheit Unwissen?

Die Massen-Medien

Hier kommen wir zur ekelerregendsten und widerlichsten Klasse der modernen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Für diese Horde degenerierter Subjekte stehen symbolisch die 3 Affen:

Nichts Hören, Nichts Sehen, Nichts sagen.

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Die Massen-Medien stehen in der Pyramide der Gesellschaft über den Polit-Marionetten. Viele Beispiele finden sich in der jüngeren Vergangenheit, z.B. wenn man einen Polit-Darsteller loswerden möchte werden einfach solange Hetz-Kampagnen gestartet bis der Trottel unhaltbar geworden ist und zurücktreten muss. Diese Presse moduliert nun die öffentliche Meinung. Führend in diesem Metier ist immernoch ein Revolverblatt namens BILD.

Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat:

Da notiert der Schwerhörige was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es und die Kollegen aus den anderen Pressehäuser schreiben es ab.
Jede Geschichte wird mit dem gleichen abgestandenen Lügensut neu aufgegossen, um dieses herrliche Gebräu dem ahnungslosen Untertan zu kredenzen.

Die Elite

Was interessiert diese Leute? Interessiert diese Leute die Demokratie oder die Freiheit? Nein, das Einzige was diese internationalen Hyänen interessiert: Ist jemand bereit sich ausplündern zu lassen, Ja oder Nein? Ist jemand dumm genug dabei still zu halten, Ja oder Nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei still zu halten, dann ist Sie Gut.

In den Ländern der sogenannten westlichen Demokratien regiert tatsächlich das Kapital. Sie reden von der Freiheit der Presse, in Wirklichkeit hat jeder dieser Zeitungen einen Herren, und dieser Herr ist in jedem Fall der Geldgeber. Nun müsste man doch meinen, dass in diesen Ländern der Freiheit und des Reichtums, ein unerhörtes Maß an Wohlstand für das Volk bestehen müsste – Es ist aber umgekehrt. Die Bevölkerung wird immer mehr ausgepresst und in diesen Ländern wird ja überhaupt gar nicht das Volk in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt.

Das heißt also, die Existenz, dieser paar Hundert gigantischen Kapitalisten, die im Besitz ihre ganzen Werke und Ihrer ganzen Aktien sind. Die breite Masse interessiert Sie nicht im Geringsten. Eine Macht, die alle Schlüsselstellungen des geistigen und intellektuellen, aber auch des politischen und ökonomischen Lebens in seine Hand gebracht hat. Und von diesen Schlüsselstellungen aus, werden die Menschen dieser Welt überwacht und kontrolliert.

Die Eliten besitzen die Massen-Medien.

Und über die Massen-Medien steuern die Eliten die Polit-Darsteller.

Und über die Polit-Darsteller steuern die Eliten letzten Endes auch die Untertanen – oder besser gesagt: Die Sklaven.

 

BRD – Grundgesetz, Verfassung, Friedensvertrag

1.) Wieso gibt es ein Grundgesetz obgleich immer von „der Verfassung“ gesprochen wird?

Warum gibt es Zwei Begrifflichkeiten für ein und dasselbe? Was ist ein/das Grundgesetz? Ist das überhaupt eine relevante Frage?

Der Bundestag will einem weis machen, dass das Grundgesetz das Gleiche wie eine Verfassung wäre: Auf bundestag.de steht geschrieben:

Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland.

Wenn es denn so wäre – wieso heißt es dann nicht so? Was ist das Grundgesetz?

Um diese Frage zu beantworten empfehle ich dringend die Grundsatzrede von Carlo Schmid vor dem parlamentarischen Rat am 08.09.1948 anzuhören. Dieser Mann, ein renommierter Staatsrechtler und Politiker (SPD), ist sozusagen ein Insider, er hat das Grundgesetz selbst mit erarbeitet und verfasst. In dieser Rede beschreibt er seine Aufgabe das Grundgesetz zu erarbeiten und erklärt mit bemerkenswerter Deutlichkeit die Unterschiede zu einem Voll-Staat, Voll-Souveränität und einer Voll-Verfassung.

Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat von Carlo Schmid (SPD) am 08.09.1948:

Fast 2 Stunden, aber es lohnt sich diese komplett anzuhören für das Verständnis über das Grundgesetz. Der 10 minütiger Ausschnitt, indem wesentliche Fragen beantwortet werden, kann aber zunächst ausreichen:

Ausschnitt aus der Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat von Carlo Schmid (SPD) am 08.09.1948

„Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands (oder Westdeutschlands) zu machen. Wir haben keinen Staat zu errichten […]“

„Die eigentliche Verfassung die wir haben ist, auch heute noch, das geschriebene oder ungeschriebene Besatzungsstatut.“

„Diesem Besatzungsstatut gegenüber ist alles andere sekundär […]“

Durch diese Rede ist eindeutig formuliert was das Grundgesetz ist, woher es stammt, wem es dient und was die Unterschiede eines Staats-Fragments zu einem Voll-Staat sind.

Besatzungsstatut …  Im Grundgesetz ist ebenfalls davon die Rede – Artikel 120:

(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten […]

Das ist bis heute aktiv – weitere Artikel sind: 125, 133, 146. Da wird ganz klar von Besatzung gesprochen – Warum sollte man die Texte so lassen, wenn es nicht mehr aktiv wäre?

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Definition gemäß Creifelds Rechtswörterbuch von 2002:

Ein Grundgesetz ist ein besatzungsrechtliches Mittel zur Schaffung von Ruhe und Ordnung in einem durch Kriegshandlung besetzten Gebiet. Gegeben von der Siegermacht (oder den Siegermächten), für das auf Zeit eingesetzte Verwaltungsorgan (BRD).

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Das Grundgesetz ist keine Verfassung, es ist eine Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft (OMF).

Dieser Begriff stammt ebenfalls von Carlo Schmid.

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2.) Wieso musste ein Grundgesetz her? Wieso Besatzung? Wieso kein Friedensvertrag?

Obwohl das Oberkommando der Wehrmacht in Person seines Kommandeurs Wilhelm Keitel und seines Stabes am 8. Mai 1945 bedingungslos kapitulierte und obwohl die Regierung Dönitz  am 23. Mai 1945 durch die Allierten verhaftet wurde, gab es keinen Friedensvertrag oder wurden Anstalten gemacht einen solchen zu schließen. Die Sieger einigten sich stattdessen auf eine Besatzung und Aufteilung Deutschlands:

Aufteilung Deutschlands

In den Nürnberger Prozessen 1945-1949 wurden in einem reinen Show- und Theaterstück die aktuelle Regierung und weitere Größen des Reiches getötet oder eingesperrt – diesen Show-Charakter haben die Allierten mittlerweile selbst zugegeben.

1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland (BRD) durch besagtes Grundgesetz gegründet und 1955 durch die Pariser Verträge die angeblich volle Souveränität seitens der Besatzungsmächte gewährt. Heute weiß man, dass diese Souveränität durch geheime Zusatzabkommen wieder negiert wurde und die Allierten ihre „Vorbehaltsrechte“ weiterhin inne hatten und ausübten.

Man ist sich also zumindest so weit einig, dass in der Zeit der West-BRD und der Sowjet-DDR 1945-1989/90 eine Besatzung durch die Feindmächte statt gefunden hat. Es wurde Besatzung gewählt und kein Friedensvertrag geschlossen.

3.) Der 2+4 Vertrag – Friedensvertrag?

Die Problematik des immernoch andauernden Krieges und des fehlenden Friedensvertrages hätte man dann aber 1989/1990 durch die 2+4 Verträgen nachgeholt und abgehakt. Ein Großteil der Menschen glaubt dieses Märchen leider immernoch, denn die Sache ist nämlich die:

Was ist der 2+4 Vertrag? Laut dem BGBl. 1990 II S. 1317 vom 12. September 1990 ist es:

Der am 12.09.1990 abgeschlossene Zwei-plus-Vier-Vertrag zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges (USA, UdSSR, F, GB) stellt die endgültige innere und äußere Souveränität des vereinten Deutschlands her.

Kein Wort von Frieden oder Friedensvertrag. Wikipedia wird schon etwas deutlicher in welche Richtung es geht, der vollständige amtliche Titel lautet nämlich:

Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland

Eine Regelung also – weder im Titel noch im gesamten Text findet sich das Wort „Friedensvertrag“. Im Gesamten Dokument ist zwar 4 mal von Frieden, 2 mal von Friedensordnung und einmal vom Weltfrieden die Rede, aber nirgends steht das Wort Friedensvertrag. Unterm Strich also eine nur eine Regelung für die Besatzungsaufteilung von Deutschland.

Ist das denn überhaupt relevant? Na klar! Bisher enthielten alle abgeschlossenen Friedensverträge  Formulierungen und Worte mit „Friedensvertrag“ oder „Waffenstillstand“ – Jüngere, deutsche Beispiele sind 1871 Frankfurt/Versailles oder auch 1918/1919 Versailles.

Was soll also von einem Dokument, indem nichts von einem Friedensvertrag steht, zu erwarten sein?

Die Vasallen amerikanische BRD und sowjetische DDR schlossen einen Vertrag mit Ihren  jeweiligen Befehlsgebern der Allierten.

 

Es wird festgehalten: Kein Friedensvertrag seit 1945, 1949, 1955, 1989, 1990 oder sonstwann. Bis dato bedeutet das einen weiterhin andauernden Krieg in Form einer Besatzung.

4.) Was ist dann die BRD – Bundesrepublik Deutschland?

Gemäß Carlo Schmid ist die BRD ein Staats-Fragment – ein Teil eines handlungsunfähigen (=besetzten) Staates. Kein Voll-Staat. Keine Voll-Verfassung. Keine (Voll-)Souveränität.

Und wie bereits im ersten Teil dargelegt – eine Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft (OMF). Die BRD ist ein Vasallenstaat der USA.

Es gibt allerdings einige interessante Äußerungen von damaligen und immernoch aktiven BRD-Marionetten-Politikern, die so manchen erschrecken werden:

Theo Waigel (CSU) auf dem Schlesier Treffen in Hannover 1989:

„Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, am 8. Mai 1945, ist das Deutsche Reich nicht untergegangen. Es gibt keinen völkerrechtlich wirksamen Akt, durch den die östlichen Teile des Deutschen Reiches von diesem abgetrennt worden sind.“

„Deutsches Reich […] nicht untergegangen“

Das ist schon ziemlich eindeutig, auch wenn es bloß aus dem Munde eines CSU-Polit-Darsteller stammt. Man beachte die Karte im Hintergrund.

Gregory Gysi über Deutschlands Besatzung am 8.8.2013 bei NTV (ab 3:23):

Oha – Gysi von der Linken und das am 8.8. – Besatzungsstatut – und zu Beginn sagte er noch prophetisch: „Es gibt doch keinen anderen Weg mehr, wir müssen es jetzt öffentlich machen, es gibt keinen anderen Weg als vollständige Transparenz herzustellen. […] Wenn wir das nicht machen, wird das Vertrauen der Bevölkerung in die Politiker immer weiter zurück gehen.“

Ganz genau das erleben wir jetzt. Die Deutschen beginnen langsam zu erkennen was hier gespielt wird. Wenig später ist Gysi dann auch als Bundestagsabgeordneter von der Bildfläche verschwunden.

Sigmar Gabriel (SPD), Parteitag in Dortmund am 27.02.2010:

Hehe, jaja, das wäre ja nur ein Witz gewesen, ha ha ha. Aus dem Zusammenhang gerissen, und der macht halt gerne Witze, das müsse man nicht für voll nehmen. Hmm … toller Politiker Aber trotzdem sehr treffend, nicht wahr?

Horst Seehofer (CSU) bei „Pelzig hält sich“ am 20.05.2010:

Bemerkenswert ehrlich, da erhofft er sich vielleicht, dass man ihm das mal zu Gute heißen lassen kann.

Nun gut, gibt es dazu vielleicht noch etwas handfesteres? Aber natürlich!

Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 31.07.1973 zur Situation des Deutschen Reiches:

„Es wird daran festgehalten, daß das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig. Die BRD ist nicht „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches […].“

[…] Zusammenbruch überdauert […] nicht untergegangen […]

Huppala – das Bundesverfassungsgericht sagt, dass das Deutsche Reich nicht untergegangen ist? Es hat den Zusammenbruch 1945 überdauert und ist niemals untergegangen? Breaking News für einige, nicht wahr? Dazu aber anderer Stelle mehr.

Die BRD ist immernoch ein reiner Vasallen-Staat. Ein Besatzungs-Konstrukt, eine Marionetten-Regierung, engl.: Puppet-State – nennen Sie es wie Sie wollen: Aber jedem sollte klar sein, dass dieses Land immernoch unter Besatzung steht und unter Fremdverwaltung steht.

Ich weiß nicht ob Sie es noch genauer brauchen – Was wollen Sie denn noch an Beweisen verlangen? Wenn es denn keine Besatzung mehr gäbe, wieso sind die ganzen Artikel von wegen Besatzung noch scharf geschalten? Und wieso wird gebetsmühlenartig die Guido-Knopp Version der Zeit von 1933-1945 im Fernsehen gezeigt? Dermaßen einseitig und falsch – das ist eben Feind-Propaganda.

Der Krieg ist on-going wie man heute sagt. Aktuell mögen die vermeintlich schweren Waffen nicht im Einsatz sein – Ja, natürlich, die Artillerie schweigt, es werden keine Wohnviertel mehr mit Brandbomben beworfen, diese Grausamkeiten sind scheinbar vorbei. Doch die neuen Waffen sind Worte und Bilder. Durch Propaganda Medien, wie Printmedien und TV Sender, wird ideologische Geschichtsfälschung betrieben. Fallen Sie nicht darauf rein. Und wer weiß was noch so alles angestellt wird …

Der Deutsche ist bekannt dafür gewesen, dass er seine Dinge äußerst gründlich und gewissenhaft erledigt – ja nahezu pedantisch. Mit größter Sorgfalt und Pünktlichkeit werden die Aufgaben angegangen.

Und doch- so will man uns weis machen – ist den Deutschen mehrfach der Lapsus unterlaufen, solche „Kleinigkeiten und Formalitäten“ wie einen Friedensvertrag abzuschließen oder Gebietsfragen zu klären?

Wer das immernoch glaubt dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Sehr bemerkenswert sind noch die Verbindungen vom Grundgesetz zum (Groß)-Deutschen Reich hinsichtlich des 8. und 23. Mai von 1945 -aber dazu auch später mehr :-).

 

Je suis Germanwings? Oder doch lieber French Fries?

Da ist also wieder ein Flugzeug abgestürzt – das ist zunächst erst einmal sehr tragisch. Vor allem die Angehörigen erfahren großes Leid. Ich habe schon mit dem schlimmsten gerechnet: Wir wären jetzt alle Germanwings!

Genaues weiß man noch nicht – nur soviel: Das Flugzeug verlor, während eines Zeitraumes von 8 Minuten, kontinuierlich an Höhe und zerschellte dann an einem Berg. Kurios: Kein Mayday, keine Notmeldung o. ä. seitens der Piloten – Nichts!

Alles weitere geht dann in Richtung Spekulation. Ich möchte auf etwas anderes hinaus – Die Tagesschau berichtete http://www.tagesschau.de/inland/flugzeugabsturz-identifizierung-101.html :

Für Hinterbliebene ist es von großer Bedeutung, ihre Angehörigen beisetzen zu können. Doch bis es soweit ist, können Wochen vergehen. Denn die Identifizierung der Toten ist gerade nach einem Flugzeugabsturz schwierig, weil die Opfer schwer entstellt sind.

Jetzt bin ich aber etwas irritiert. Bei Charlie Hebdo ging das innerhalb von Stunden – hier ein Screenie von Wikipedia „Charlie Hebdo“:hebdo-DNA

Damals hat man angeblich nach wenigen Stunden die DNA analysiert und zugeordnet. Bei der aktuellen Geschichte dauert es eben leider ein paar Wochen anstatt paar Stunden. So ist das also.

Und weiter gehts – Was sagt denn unsere Erika zu der ganzen Geschichte?

„Jede Spekulation über die Ursache des Absturzes verbietet sich“

In guter alter „George-Dabbel-Juh-Bush-Manier“ wird hier vor geprescht! Hier nochmal das Original vom Dabbel-Juh:

“Let us never tolerate outrageous conspiracy theories concerning the attacks of September the 11th”

Die Erika hat schon einiges gelernt vom großen Bruder. Chapeau!

Also nicht darüber spekulieren und Fresse halten sagt also der Hosenanzug …

Die „CEO-to-Worker-Payment-Ratio“ Kennzahl

Was soll bitte CEO-to-Worker-Payment-Ratio sein mag sich jetzt manch einer fragen? CEO hat man vielleicht schonmal gehört, aber das? Ich möchte das gerne erklären:

Der CEO ist der Chief-Executive-Officer – in Deutschland nennen wir das i.d.R. Geschäftsführer. Bei Aktiengesellschaften wäre das der Vorstandsvorsitzender.

Demnach handelt es sich bei dieser Kennzahl um das Verhältnis des Gehalts des CEO (inkl. aller Boni) zum durchschnittlichen Arbeiter. Schauen wir uns die Entwicklung dieser Kennzahl an:

ceo compensation

1965 lag dieser Wert bei 24 zu 1 – Beispiel: Ein Arbeiter erhält 30.000 DM pro Jahr. Der CEO das 24-fache – also in dem Fall 720.000 DM.

Irgendwann in den späten 70-er und Anfang 80-er Jahren muss mit den CEO’s auf der Welt etwas eigenartiges passiert sein: Die Produktivität dieser Menschen muss ganz massiv zugenommen haben, die haben wahrscheinlich noch härter und noch besser gearbeitet als die Pfeifen vorher – Denn: Ihr Gehalt wurde gigantisch angehoben:

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42 zu 1 hat in den 90-er nicht mehr gereicht. Die Herren müssen abermals produktiver geworden sein – Denn: Das Gehalt stieg nun auf 200 zu 1.

Wieder unser Beispiel von oben: Der Arbeiter bekommt immernoch 30.000 DM pro Jahr – der CEO das 200-fache: 6.000.000 DM pro Jahr. Ob die Herren überhaupt noch Freizeit haben? Die müssen ja nur am Arbeiten sein.

Und dann grinst mich dieser Mann an:

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16 Millionen € pro Jahr. Was bekommt der Durchschnitts VW-Arbeiter? Rechnen wir einfach mal im Schnitt mit 20 € die Stunde: 20 € * 40 Stunden * 4 Wochen * 12 Monate = 38.400 € pro Jahr – runden wir auf 40.000 € auf. Alle zahlen natürlich Brutto (vor Steuerabzug).

Das bedeutet: 400 zu 1 CEO-to-Worker-Payment-Ratio. Vier-Hundert-zu-Eins. Dieser Mann ist also angeblich 400 mal so wertvoll oder so produktiv wie ein durchschnittlicher VW-Mitarbeiter.

Ob er das wirklich ist, das muss bitte jeder für sich selbst entscheiden.

In einem späteren Artikel erläutere ich noch die Ungerechtigkeit des Steuer- und Sozialabgabensystems der angeblichen Bundesrepublik Deutschland.

Der EURO geht seinem Ende entgegen

Schauen wir uns die Entwicklung unserer „starken und sicheren Währung“ (O-Ton Bundeskanzler-Darstellerin) an:

euro-dollar

Die Kaufkraft des EURO sinkt also massiv ab. Sie erhalten immer weniger Warenwert für die gleiche Menge Geldwert. Das wird wohl jeder festgestellt haben, oder? Der Bäcker, der Fleischer, im Supermarkt – nahezu überall wurden die Preise Anfang diesen Jahres erhöht.  10 Cent hier, 20 Cent da – oftmals haben die Leute das gar nicht mitbekommen.

Es geht sogar noch subtiler und noch dreister – Da werden Preiserhöhungen versteckt in neuen Verpackungen. Diese „verbesserten Verpackungen“ haben dann weniger Inhalt – kosten aber genausoviel wie vorher. Diese kleinen Dinge merken die Verbraucher leider nicht. Viele Beispiele finden Sie auf http://www.verdecktepreiserhoehungen.de

Goldman-Sachs-Mario (oft auch Mario Draghi genannt) hat bereits sein ganzes Pulver verschossen. Er hat letzten Endes nur echte 2 Stellschrauben an denen er drehen kann:

Stellschraube #1: Der Leitzins der EZB liegt nun schon seit dem 04.09.2014 bei 0,05% – er könnte noch auf 0,0% gehen, aber das wäre bestenfalls eine kosmetische Änderung.

Stellschraube #2: Die Geldmenge wurde spätestens seit dem 09.03.2015 massiv ausgeweitet. Die Bilanz der EZB wurde immer mehr ausgeweitet – Quantitative Easing nennt man das massive Anleihenkaufprogramm der EZB. In der Mainstream-Presse war die Rede von „einer Bazooka“ die Goldman-Mario scharf gemacht und abgefeuert hat. Das allein spricht schon Bände.

Die EZB kann also ab jetzt nichts mehr machen – die letzten Trümpfe wurden ausgespielt – ab jetzt hat man nur noch Luschen auf der Hand.

Der EURO wird weiter sinken – fast schon täglich verliert der EURO 0,01 USD. Zunächst wird der EURO bis zur Parität (1:1) fallen – später auf bis zu 0,80 USD oder schlimmeres – Wenn der EURO dann überhaupt in der Form noch da ist.

Was bedeutet das Ganze nun konkret für mich oder was sollte man tun und was nicht?

Da die Kaufkraft ihrer Geldscheine stetig sinkt würde es nicht sehr viel Sinn ergeben die Scheine unter der Matratze zu verstecken und zu sparen. Nach 10 Jahren haben diese Scheine mindestens 30% an Kaufkraft verloren. Man könnte auch sagen: 30% ihrer Kaufkraft wurde vernichtet.

Okay, also dieses Geld auf ein Konto einzahlen und Zinsen bekommen? Auch in diesem Fall verliert ihr Geld mindestens 30% an Kaufkraft. Sie erhalten aber immerhin ein Gnadenbrot von vielleicht 1% Zinsen. In dem Fall haben Sie vielleicht nur 15% ihrer Kaufkraft vernichtet.

Es gilt die Faustformel: Raus aus Geldwerten, rein in Sachwerte. Aber kaufen Sie bitte keine überteuerte Immobilie – die sind aktuell massiv überbewertet. Das einzig sinnvolle sind Edelmetalle und landwirtschaftlich nutzbarer Grund und Boden.

Wer dennoch der Meinung ist er müsse jetzt (oder weiterhin) in Aktien/Lebensversicherungen/Riester-Renten und sonstigen Geldwerten investieren oder gar Kredite für irgendwas aufnehmen – Dem kann ich nur viel Glück wünschen – das wird man nämlich brauchen.