Monopoly und die Zukunft

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Hier nochmal die „Spielregeln“ von Monopol(y):

Es wird Monopoly gespielt: Das Spielbrett ist die Erde, die Straßen sind die Länder dieser Erde. Die Bank verteilt Geld an die Spieler. Die Spieler sind die Regierungen der Länder. Das Ziel ist die anderen Mitspieler in den Bankrott zu treiben.

Damit dürften die Spielregeln klar sein. Noch einige Anmerkungen die vielleicht nicht sofort ersichtlich sind bzw. nochmal verdeutlicht werden müssen:

  • Die Bank verleiht Geld an die Länder gegen Zinsen – Können diese die Zinsen oder die Tilgung nicht mehr bezahlen wird es enteignet und ist raus aus dem Spiel (=annektiert, Marionette, etc.) Die Bank gewinnt also immer: Zinsen oder Enteignung – Win-Win-Situation – Irgendwas bekommen Sie immer.
  • Es ist nur eine Frage der Zeit bis nur noch ein Land übrig bleibt und alle anderen Länder enteignet bzw. versklavt wurden.

Übertragen wir diese „Spiel“ nun auf unsere Zeit:

Das Spiel läuft wohl seit mindestens 500 Jahren. Die Banken haben über die Jahre fleißig Geld an alle möglichen Spieler(=Länder) verteilt. Länder kamen und gingen. Manche Länder durften sogar nochmal von vorn anfangen (Neue Währung). Bis dahin wurde die Bank und das ausgegebene Geld von den Ländern kontrolliert (über die echten Bundesbanken und Bundesdruckereien) – ab 1913  ist das Spiel allerdings in eine Phase der Eskalation übergegangen. Wir betrachten hier nun die Welt-Leit-Währung – den US-Dollar.

Am 23.12.1913 hat die Bank den Spieß umgedreht und ist nicht mehr kontrollierbar. Es wurde ein Gesetz erlassen – Der „Federal-Reserve-Act“ – Durch diesen wurde sprichwörtlich die Lizenz zum Geld drucken auf die FED abgegeben. Ab jetzt darf nur noch die FED Dollar-Scheine drucken. Die FED ist eine private Bank (wenn man hier überhaupt von Bank reden kann) – also NICHT staatlich.

Präsident Woodrow Wilson sagte wenig später nach der unterzeichnung des Gesetzes:

„Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.”

Schauen wir uns einen Dollar-Schein von 1880 an:

united states note 1880 -2 (klicken zum vergrößern)

UNITED STATES NOTErotes Siegel (bis 23.12.1913)

Und hier zum Vergleich ein Dollar-Schein von 1950:

federal reserve note5(klicken zum vergrößern)

FEDERAL RESERVE NOTEgrünes Siegel (ab 23.12.1913)

Es ist also keine Theorie – Hier wurde tatsächlich ein neues Zahlungsmittel – ein neuer Dollar – geschaffen.

Nachdem man also 1913 die Kontrolle über das Geld der USA erlangt hatte, sah man sich genötigt dieses Geld in die Welt zu bringen. Dafür musste man aus den USA nun eine Supermacht formen. Glücklicherweise – für die USA – begann dann 1914 der Erste Weltkrieg. Weitere Details wie den Zweiten Weltkrieg können wir uns hier schenken – entscheidend ist: USA ist ab jetzt Supermacht #1.

Eigentlich wollte man das Spiel schon eher eskalieren lassen, aber dummerweise haben da ein paar Leute nicht so mitgespielt wie man sich das erhofft hatte. Diese wurden dann mit der bekannten und äußerst beliebten Kopfschuss-Methode aus dem Weg geräumt. Ein gewisser Abraham Lincoln wäre da zu nennen.

1963 hat ein gewisser John F. Kennedy versucht die „Macht über die Geldscheine“ wieder zurück zu erlangen. Per Executive Order 11110 ließ er wieder „United States Notes“ mit rotem Siegel drucken und in Umlauf bringen. Hier ein Beispiel:

united states note (klicken zum vergrößern)

UNITED STATES NOTErotes Siegel – Series 1963

Zynischerweise könnte man sagen, dass es ein großes Glück für die FED gewesen ist, dass ein verwirrter Einzeltäter diesen Herren Kennedy per Kopfschuss getötet hat – Denn: Der Nachfolger Lyndon B. Johnson hat noch im Flugzeug (dort befand er sich als JFK erschossen wurde) – direkt nach seiner Vereidigung zum Präsidenten – die Executive Order 11110 von Kennedy wieder zurück genommen.

Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges sehen wir nun eine immer geringer werdende Anzahl von Spielern (=Länder). Spieler wurden „besiegt“ und deren Besitztümer (=Straßen) annektiert oder versklavt. Vereinzelt haben sich weltweit Nationen und Völker gegen diese Unterdrückung gewehrt – diese sind allerdings fast alle in der Besatzung und der Versklavung geendet.

Lassen Sie sich nicht täuschen: echte, also richtige Spieler gibt es spätestens seit dem 2. WK wohl nur noch Drei: USA, Russland und China (der Einfachheit halber reden wir hier von USA, obwohl Großbritannien korrekter wäre).

Frankreich, Deutschland oder auch die EU sind gewiss keine echten Spieler mehr, das sind reine Marionetten, Verwalter der Besatzungszonen sozusagen.

Bleibt eigentlich nur zu klären wer am Ende übrig bleibt? Oder: Was wird der „Gewinner“ überhaupt gewinnen? Einen zerstörten Planeten … ?

Auf der Suche nach dieser Thematik bin ich auf folgendes gestoßen und muss sagen, dass ich noch keine keine einfachere und zugleich treffendere Beschreibung gefunden habe:

Die USA spielt das Spiel Monopoly
und nennt es einfach Demokratie.
Sie halten die Fäden fest in ihrer Hand,
gewinnen wird am Ende immer die Bank.
Bei diesem Spiel sind nicht alle Menschen gleich,
der feine Unterschied ist arm und reich.
Hast du diese Regeln nicht erkannt,
fängst du immer wieder von vorne an?

Dieses Spiel ist ein wenig anders gestaltet,
Kriegspläne sind auf dem Tisch ausgebreitet.
Wer in ihrem Sinne nicht pariert,
wird kurz und bündig einfach ausradiert.
Hier zählt man Bomben und nicht nur das Geld,
Randfiguren passen nicht in ihre Welt.
Kein Tag vergeht ohne Hinterlist,
bis der Gegenspieler komplett am Ende ist.

Jede Tücke ist erlaubt,
was einem nicht gehört, wird einfach geraubt.
Jedes Volk das ihren Gott nicht verehrt,
das scheißt man drauf ihnen den Krieg zu erklären.
Man mordet, schlachtet vor sich hin
und das alles ergibt auch einen Sinn:
Das Zauberwort heißt Terrorismus für ihren Kapitalfaschismus.

Und die Herren in der Schloßallee
schauen zu, denn das tut ja nicht weh.
Egal ob Frauen und Kinder sterben,
denn bei jedem dieser Spiele gibt es etwas zu erben.

Ein Volk nach dem anderen erlischt,
weil die neue Ordnung alles durcheinander mischt.
Keiner kann den Ausgang dieses Spieles verraten,
was wird uns in der Zukunft erwarten?

Monopoly, Monopoly – so nenn ich dieses Spiel!
Monopoly, Monopoly – das ist ihre Strategie!

Sleipnir – Monopoly

 

 

 

 

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