Der EURO geht seinem Ende entgegen

Schauen wir uns die Entwicklung unserer „starken und sicheren Währung“ (O-Ton Bundeskanzler-Darstellerin) an:

euro-dollar

Die Kaufkraft des EURO sinkt also massiv ab. Sie erhalten immer weniger Warenwert für die gleiche Menge Geldwert. Das wird wohl jeder festgestellt haben, oder? Der Bäcker, der Fleischer, im Supermarkt – nahezu überall wurden die Preise Anfang diesen Jahres erhöht.  10 Cent hier, 20 Cent da – oftmals haben die Leute das gar nicht mitbekommen.

Es geht sogar noch subtiler und noch dreister – Da werden Preiserhöhungen versteckt in neuen Verpackungen. Diese „verbesserten Verpackungen“ haben dann weniger Inhalt – kosten aber genausoviel wie vorher. Diese kleinen Dinge merken die Verbraucher leider nicht. Viele Beispiele finden Sie auf http://www.verdecktepreiserhoehungen.de

Goldman-Sachs-Mario (oft auch Mario Draghi genannt) hat bereits sein ganzes Pulver verschossen. Er hat letzten Endes nur echte 2 Stellschrauben an denen er drehen kann:

Stellschraube #1: Der Leitzins der EZB liegt nun schon seit dem 04.09.2014 bei 0,05% – er könnte noch auf 0,0% gehen, aber das wäre bestenfalls eine kosmetische Änderung.

Stellschraube #2: Die Geldmenge wurde spätestens seit dem 09.03.2015 massiv ausgeweitet. Die Bilanz der EZB wurde immer mehr ausgeweitet – Quantitative Easing nennt man das massive Anleihenkaufprogramm der EZB. In der Mainstream-Presse war die Rede von „einer Bazooka“ die Goldman-Mario scharf gemacht und abgefeuert hat. Das allein spricht schon Bände.

Die EZB kann also ab jetzt nichts mehr machen – die letzten Trümpfe wurden ausgespielt – ab jetzt hat man nur noch Luschen auf der Hand.

Der EURO wird weiter sinken – fast schon täglich verliert der EURO 0,01 USD. Zunächst wird der EURO bis zur Parität (1:1) fallen – später auf bis zu 0,80 USD oder schlimmeres – Wenn der EURO dann überhaupt in der Form noch da ist.

Was bedeutet das Ganze nun konkret für mich oder was sollte man tun und was nicht?

Da die Kaufkraft ihrer Geldscheine stetig sinkt würde es nicht sehr viel Sinn ergeben die Scheine unter der Matratze zu verstecken und zu sparen. Nach 10 Jahren haben diese Scheine mindestens 30% an Kaufkraft verloren. Man könnte auch sagen: 30% ihrer Kaufkraft wurde vernichtet.

Okay, also dieses Geld auf ein Konto einzahlen und Zinsen bekommen? Auch in diesem Fall verliert ihr Geld mindestens 30% an Kaufkraft. Sie erhalten aber immerhin ein Gnadenbrot von vielleicht 1% Zinsen. In dem Fall haben Sie vielleicht nur 15% ihrer Kaufkraft vernichtet.

Es gilt die Faustformel: Raus aus Geldwerten, rein in Sachwerte. Aber kaufen Sie bitte keine überteuerte Immobilie – die sind aktuell massiv überbewertet. Das einzig sinnvolle sind Edelmetalle und landwirtschaftlich nutzbarer Grund und Boden.

Wer dennoch der Meinung ist er müsse jetzt (oder weiterhin) in Aktien/Lebensversicherungen/Riester-Renten und sonstigen Geldwerten investieren oder gar Kredite für irgendwas aufnehmen – Dem kann ich nur viel Glück wünschen – das wird man nämlich brauchen.

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