Je suis Germanwings? Oder doch lieber French Fries?

Da ist also wieder ein Flugzeug abgestürzt – das ist zunächst erst einmal sehr tragisch. Vor allem die Angehörigen erfahren großes Leid. Ich habe schon mit dem schlimmsten gerechnet: Wir wären jetzt alle Germanwings!

Genaues weiß man noch nicht – nur soviel: Das Flugzeug verlor, während eines Zeitraumes von 8 Minuten, kontinuierlich an Höhe und zerschellte dann an einem Berg. Kurios: Kein Mayday, keine Notmeldung o. ä. seitens der Piloten – Nichts!

Alles weitere geht dann in Richtung Spekulation. Ich möchte auf etwas anderes hinaus – Die Tagesschau berichtete http://www.tagesschau.de/inland/flugzeugabsturz-identifizierung-101.html :

Für Hinterbliebene ist es von großer Bedeutung, ihre Angehörigen beisetzen zu können. Doch bis es soweit ist, können Wochen vergehen. Denn die Identifizierung der Toten ist gerade nach einem Flugzeugabsturz schwierig, weil die Opfer schwer entstellt sind.

Jetzt bin ich aber etwas irritiert. Bei Charlie Hebdo ging das innerhalb von Stunden – hier ein Screenie von Wikipedia „Charlie Hebdo“:hebdo-DNA

Damals hat man angeblich nach wenigen Stunden die DNA analysiert und zugeordnet. Bei der aktuellen Geschichte dauert es eben leider ein paar Wochen anstatt paar Stunden. So ist das also.

Und weiter gehts – Was sagt denn unsere Erika zu der ganzen Geschichte?

„Jede Spekulation über die Ursache des Absturzes verbietet sich“

In guter alter „George-Dabbel-Juh-Bush-Manier“ wird hier vor geprescht! Hier nochmal das Original vom Dabbel-Juh:

“Let us never tolerate outrageous conspiracy theories concerning the attacks of September the 11th”

Die Erika hat schon einiges gelernt vom großen Bruder. Chapeau!

Also nicht darüber spekulieren und Fresse halten sagt also der Hosenanzug …

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Die „CEO-to-Worker-Payment-Ratio“ Kennzahl

Was soll bitte CEO-to-Worker-Payment-Ratio sein mag sich jetzt manch einer fragen? CEO hat man vielleicht schonmal gehört, aber das? Ich möchte das gerne erklären:

Der CEO ist der Chief-Executive-Officer – in Deutschland nennen wir das i.d.R. Geschäftsführer. Bei Aktiengesellschaften wäre das der Vorstandsvorsitzender.

Demnach handelt es sich bei dieser Kennzahl um das Verhältnis des Gehalts des CEO (inkl. aller Boni) zum durchschnittlichen Arbeiter. Schauen wir uns die Entwicklung dieser Kennzahl an:

ceo compensation

1965 lag dieser Wert bei 24 zu 1 – Beispiel: Ein Arbeiter erhält 30.000 DM pro Jahr. Der CEO das 24-fache – also in dem Fall 720.000 DM.

Irgendwann in den späten 70-er und Anfang 80-er Jahren muss mit den CEO’s auf der Welt etwas eigenartiges passiert sein: Die Produktivität dieser Menschen muss ganz massiv zugenommen haben, die haben wahrscheinlich noch härter und noch besser gearbeitet als die Pfeifen vorher – Denn: Ihr Gehalt wurde gigantisch angehoben:

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42 zu 1 hat in den 90-er nicht mehr gereicht. Die Herren müssen abermals produktiver geworden sein – Denn: Das Gehalt stieg nun auf 200 zu 1.

Wieder unser Beispiel von oben: Der Arbeiter bekommt immernoch 30.000 DM pro Jahr – der CEO das 200-fache: 6.000.000 DM pro Jahr. Ob die Herren überhaupt noch Freizeit haben? Die müssen ja nur am Arbeiten sein.

Und dann grinst mich dieser Mann an:

ceo-hehehehe

16 Millionen € pro Jahr. Was bekommt der Durchschnitts VW-Arbeiter? Rechnen wir einfach mal im Schnitt mit 20 € die Stunde: 20 € * 40 Stunden * 4 Wochen * 12 Monate = 38.400 € pro Jahr – runden wir auf 40.000 € auf. Alle zahlen natürlich Brutto (vor Steuerabzug).

Das bedeutet: 400 zu 1 CEO-to-Worker-Payment-Ratio. Vier-Hundert-zu-Eins. Dieser Mann ist also angeblich 400 mal so wertvoll oder so produktiv wie ein durchschnittlicher VW-Mitarbeiter.

Ob er das wirklich ist, das muss bitte jeder für sich selbst entscheiden.

In einem späteren Artikel erläutere ich noch die Ungerechtigkeit des Steuer- und Sozialabgabensystems der angeblichen Bundesrepublik Deutschland.

Der EURO geht seinem Ende entgegen

Schauen wir uns die Entwicklung unserer „starken und sicheren Währung“ (O-Ton Bundeskanzler-Darstellerin) an:

euro-dollar

Die Kaufkraft des EURO sinkt also massiv ab. Sie erhalten immer weniger Warenwert für die gleiche Menge Geldwert. Das wird wohl jeder festgestellt haben, oder? Der Bäcker, der Fleischer, im Supermarkt – nahezu überall wurden die Preise Anfang diesen Jahres erhöht.  10 Cent hier, 20 Cent da – oftmals haben die Leute das gar nicht mitbekommen.

Es geht sogar noch subtiler und noch dreister – Da werden Preiserhöhungen versteckt in neuen Verpackungen. Diese „verbesserten Verpackungen“ haben dann weniger Inhalt – kosten aber genausoviel wie vorher. Diese kleinen Dinge merken die Verbraucher leider nicht. Viele Beispiele finden Sie auf http://www.verdecktepreiserhoehungen.de

Goldman-Sachs-Mario (oft auch Mario Draghi genannt) hat bereits sein ganzes Pulver verschossen. Er hat letzten Endes nur echte 2 Stellschrauben an denen er drehen kann:

Stellschraube #1: Der Leitzins der EZB liegt nun schon seit dem 04.09.2014 bei 0,05% – er könnte noch auf 0,0% gehen, aber das wäre bestenfalls eine kosmetische Änderung.

Stellschraube #2: Die Geldmenge wurde spätestens seit dem 09.03.2015 massiv ausgeweitet. Die Bilanz der EZB wurde immer mehr ausgeweitet – Quantitative Easing nennt man das massive Anleihenkaufprogramm der EZB. In der Mainstream-Presse war die Rede von „einer Bazooka“ die Goldman-Mario scharf gemacht und abgefeuert hat. Das allein spricht schon Bände.

Die EZB kann also ab jetzt nichts mehr machen – die letzten Trümpfe wurden ausgespielt – ab jetzt hat man nur noch Luschen auf der Hand.

Der EURO wird weiter sinken – fast schon täglich verliert der EURO 0,01 USD. Zunächst wird der EURO bis zur Parität (1:1) fallen – später auf bis zu 0,80 USD oder schlimmeres – Wenn der EURO dann überhaupt in der Form noch da ist.

Was bedeutet das Ganze nun konkret für mich oder was sollte man tun und was nicht?

Da die Kaufkraft ihrer Geldscheine stetig sinkt würde es nicht sehr viel Sinn ergeben die Scheine unter der Matratze zu verstecken und zu sparen. Nach 10 Jahren haben diese Scheine mindestens 30% an Kaufkraft verloren. Man könnte auch sagen: 30% ihrer Kaufkraft wurde vernichtet.

Okay, also dieses Geld auf ein Konto einzahlen und Zinsen bekommen? Auch in diesem Fall verliert ihr Geld mindestens 30% an Kaufkraft. Sie erhalten aber immerhin ein Gnadenbrot von vielleicht 1% Zinsen. In dem Fall haben Sie vielleicht nur 15% ihrer Kaufkraft vernichtet.

Es gilt die Faustformel: Raus aus Geldwerten, rein in Sachwerte. Aber kaufen Sie bitte keine überteuerte Immobilie – die sind aktuell massiv überbewertet. Das einzig sinnvolle sind Edelmetalle und landwirtschaftlich nutzbarer Grund und Boden.

Wer dennoch der Meinung ist er müsse jetzt (oder weiterhin) in Aktien/Lebensversicherungen/Riester-Renten und sonstigen Geldwerten investieren oder gar Kredite für irgendwas aufnehmen – Dem kann ich nur viel Glück wünschen – das wird man nämlich brauchen.